Hi,
ich heiße Astrid Sieweke und erzähle euch jetzt etwas über meinen etwas chaotischen Werdegang.
Ich war in der Dominik-Brunner-Realschule damals im Französischzweig und bin danach auf der FOS in Karlsfeld im Sozialzweig gelandet. In der Schule hatte ich immer am meisten Spaß am Englischunterricht und bekam nach meinem Abschluss die Möglichkeit, eine Sprachreise nach Brighton zu unternehmen. Dort hatte ich eine wunderschöne Zeit.
Nach der Sprachreise und der FOS entschloss ich mich dann dazu, eine Ausbildung zur Fotografin zu beginnen, brach diese jedoch ab, da meine Tätigkeiten leider nicht im Fotografieren, sondern eher im Verkauf lagen. Da ich einen neuen Job brauchte, bin ich dann bei Amazon gelandet. Natürlich war es nicht mein Ziel, dort zu bleiben, ich wollte auch eigentlich nie Fotografin werden, doch dachte ich, dass das eine nette Ausbildung wäre, da ich in meiner Freizeit gerne fotografiert habe.
Mein eigentliches Ziel war schon immer die Polizei, jedoch gab es damals noch die Mindestgröße und ich bin sichtbar tätowiert. Als Ersatz wollte ich deshalb zur Bundeswehr. Ich beendete somit die Arbeit bei Amazon, um mich auf die Bundeswehr vorzubereiten und befinde mich gerade in den Bewerbungsprozessen.
Nebenbei arbeite ich bei einer Car Sharing Company und schaue, was die Zukunft bringt.
Mein Werdegang ist, um ehrlich zu sein, nicht sehr geradlinig. Ich bin von der FOS ohne einen Abschluss abgegangen und mein Realschulabschluss ist auch nur durchschnittlich, doch das hält mich nicht davon ab, meine Träume weiterhin zu verfolgen. Ich bin auch jetzt noch mit vielen Leuten aus der Realschule befreundet und bin unglaublich dankbar, dass sie auch nach so vielen Jahren noch Teil meines Lebens sind.
Meiner Meinung nach geht es im Leben nicht darum, die besten Noten zu erzielen und hunderte von Abschlüssen zu sammeln, sondern das Beste aus seiner Situation zu machen und glücklich zu sein. Man muss nicht sofort einen perfekten Ausbildungsplatz finden oder das perfekte Studium, sondern einfach etwas machen.
Ich denke, das Wichtigste ist, dass man am Ende etwas findet, was einen glücklich macht.